SymposiumPLUS Inklusive Hochschule, Slot 1: Differenz(re)produktionen in der Inklusiven Hochschule
18.02.2026 , Studierhaus


Abstract

Projekte im Themenfeld Inklusive Hochschule adressieren bestimmte Personengruppen. Die Definition der «Zielgruppe» ist laufender Kritik ausgesetzt, da damit wiederum Ausschlüsse produziert werden. Darüber hinaus werden damit Kategorien reifiziert, die in Projekten laufend bearbeitet werden müssen – nicht um eine vereinfachende Zweigruppentheorie zu reproduzieren, sondern um mit Menschen zu arbeiten. Im Bereich der partizipativen Forschung reproduzieren sich Differenzlinien unter anderem über Anstellungsmöglichkeiten, akademische Forschungsvorstellungen und der Unterscheidung unterschiedlicher Wissensformen – insbesondere zwischen Erfahrungswissen und wissenschaftlichem Wissen.

Im SymposiumPLUS wird ein selbstkritischer, diskursiver Raum zum Thema eröffnet. Drei Kurzinputs von 10 Minuten zeigen auf, wie weit eine Veränderung von Praktiken, Kulturen und Strukturen bereits gelungen ist – und welche Vorstellungen, Handlungen, Dokumente, Positionen oder anderes als Barrieren gewirkt haben. Nach den Kurzinputs folgt eine Stunde Austausch zum Thema.

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