Laborforschung in der inklusiven Erwachsenenbildung und umgekehrt (Studierhaus - Slot 2)
18.02.2026 , Studierhaus


Literatur

Ahrens, Sönke. 2010. Experiment und Exploration: Bildung als experimentelle Form der Welterschließung. Bielefeld: transcript.
Dörner, Olaf/ Pongratz, Katharina Maria. 2025. Zur (Un-)Möglichkeit von Inklusion in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Das Beispiel Werkstatt-Uni In: Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung 1, S. 12-19 DOI: 10.25656/01:33754

Abstract Einzelbeitrag zum SymposiumPlus Inklusive Hochschule

Wir präsentieren die Werkstatt-Uni, ein inklusives Bildungsformat, das zugleich als experimentelles Setting für inklusive Erwachsenenbildungsforschung dient (Dörner/Pongratz 2024). Der physische Ort ist ein Labor, das – flexibel und barrieresensibel augestattet – die Erforschung variabler und wiederholbarer Lehr-Lern-Situationen zur Generierung von Erkenntnissen über Inklusion ermöglicht.
An Sönke Ahrens’ Unterscheidungen von Labor und Expedition sowie Experiment und Exploration anschließend (Ahrens 2011), integriert die Werktstatt-Uni 2 Modi der Wissensgenerierung: kontrollierte Wiederholbarkeit und Abweichung (Experiment) sowie Offenheit und Unberechenbarkeit (Exploration) (vgl. ebd., 52 ff., 103). Beide sind essenziell für inklusive Forschung. Wir möchten diskutieren, inwieweit die Werkstatt-Uni Merkmale eines pädagogisches Lernlabors, klassischer Feldforschung oder rekonstruktiver Laborforschung in sich vereint und welche Erkenntnismöglichkeiten dies eröffnet.

Wie ist der inhaltliche Status Ihres Beitrags?

Präsentation laufender Forschungsprojekte (Zwischenstand), Methodische Reflexionen

soziokulturelle Voraussetzungen von Erwachsenenbildung
inklusive Erwachsenenbildungsforschung
Methodologien und Methoden inklusiver Erwachsenenbildungsforschung
wissenschaftliche Weiterbildung

Diese(r) Vortragende hält außerdem: