Zugehörigkeit neu denken: Erfahrungen aus der F-INK Diplomausbildung an der PHBern (Studierhaus - Slot 1)
18.02.2026 , Studierhaus


Abstract Einzelbeitrag zum SymposiumPlus Inklusive Hochschule

Mit der Diplomausbildung Fachperson Inklusion (F-INK) öffnet sich die PHBern seit 2025 für Menschen mit Behinderungen ohne formalen Hochschulzugang. Die dreisemestrige Ausbildung umfasst einführende Module sowie gemeinsame Lehrveranstaltungen mit Studierenden aus anderen Studiengängen. Tutorate, Coaching und Praxiseinsätze unterstützen die F-INK-Studierenden darin, sich als Expert:innen in eigener Sache zu qualifizieren.

Erste Erfahrungen zeigen, dass Begegnungen sensibilisieren und eine Auseinandersetzung mit Barrieren anstossen. Dennoch bleiben Differenzen: F-INK-Studierende haben keinen Studierendenausweis und damit weder Anspruch auf Mensa-Rabatte noch Zugang zum Hochschulsport. Dies veranschaulicht, wie Differenz(re)produktionen trotz inklusiver Programme fortwirken. Daraus ergeben sich zwei zentrale Fragen: Welche strukturellen Anpassungen sichern gleichwertige Zugehörigkeit? Und wie lassen sich inklusive Kulturen und Praktiken im Hochschulalltag bottom-up etablieren?

Wie ist der inhaltliche Status Ihres Beitrags?

Präsentation von Praxisprojekten oder Praxisbeispielen

Literatur

Boban & Hinz (2003)

Inklusive Bildung, Inklusion an Hochschulen